Veronika Koch

Südumgehung um Grasleben rückt in den Fokus einer länderübergreifenden Bedarfsermittlung

Veronika Koch in der Videokonferenz in Grasleben.Veronika Koch in der Videokonferenz in Grasleben.

Veronika Koch initiierte Videokonferenz mit den Verkehrs-Staatsskretären aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Veronika Koch kamen in dieser Woche die kommunalen Mandats- und Amtsträger aus der Gemeinde Grasleben und dem Landkreis Helmstedt sowie aus Weferlingen mit den Staatssekretären der Verkehrsministerien von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie den örtlichen Landtagsabgeordneten aller Fraktionen zusammen. In einer einstündigen Videokonferenz besprachen die Teilnehmer neue Gesichtspunkte und Bedingungen, mit denen eine Umgehungsstraße um die Ortslage Grasleben realisiert werden kann. Als Gesprächsergebnis legten sie gemeinschaftlich fest, dass nun eine länderübergreifende Bedarfsermittlung zu einer Ortsumgehung Grasleben-Weferlingen-Oebisfelde mit den verkehrlichen Auswirkungen die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit aufzeigen soll.
 

„Ich freue mich, dass nach dem Gespräch die Südumgehung um Grasleben in den Fokus der Machbarkeit gerückt wird. Als nächsten Schritt haben wir uns alle auf den Vorschlag des niedersächsischen Staatsskretärs Dr. Berend Lindner verständigt und unterstützen eine länderübergreifende Untersuchung des hiesigen Wirtschaftsraums. Das ist ein großer Schritt zur Realisierung der Südumgehung, die nach wie vor als die beste Variante zur Umfahrung von Grasleben ist“, hielt Veronika Koch das Gesprächergebnis positiv gestimmt fest. 
Die Landtagsabgeordnete schob wies auf eine notwendige parlamentarische Bedingung hin: „Für den Bau einer solchen Umgehungsstraße muss am Ende der Niedersächsische Landtag einen entsprechenden Beschluss fassen. Nach aktueller Rechtslage ist der Neubau von Landesstraßen in Niedersachsen seit den 1990er Jahren nicht vorgesehen. Deshalb habe ich mich im Regierungsprogramm der CDU für die Landtagswahl 2022 dafür eingesetzt, dass ein landesweites Förderprogramm für den Neubau von Landesstraßen aufgelegt wird. Ich fordere die Abgeordnetenkollegen der anderen Fraktionen auf, diese Forderung zu unterstützen, damit für die Umgehungsstraße um Grasleben der Weg frei gemacht werden kann.“