Aktuelles

29.01.2020, 15:57 Uhr
Kompetenzen der Sicherheitsbehörden erweitern – Rechtmäßigkeit bestehender Gütesiegel überprüfen
Landtag entschliesst sich zur Bekämpfung von Fake-Shops
In den letzten Jahren sind Fake-Shops im Internet professioneller geworden und erfahren leider eine erhöhte Glaubwürdigkeit. Für die Verbraucher wird es daher immer schwieriger diese zu erkennen. „Internetuser müssen noch mehr über die Nutzung und die Gefahren des Netzes aufgeklärt und informiert werden. Hierfür dienen zusätzliche Bildungsangebote, die wir auf bundespolitischer Ebene fordern, damit es eben gar nicht erst zu den Betrugsfällen kommt. Auch müssen die Kompetenzen der Sicherheitsbehörden erweitert werden“, erklärt die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Veronika Koch. 
 
Veronika Koch trug als verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU den Entschließungsantrag im Plenum des Landtages vor.
Hannover -
Gefordert werde auch eine zentrale Ansprechstelle. „An diese können sich die Verbraucherzentralen in Deutschland wenden und so kann gemeinsam gezielt gegen Fake-Shops vorgegangen werden. Die Verbraucherzentralen sind zum Thema Internetbetrug bereits gut unterwegs, eine nationale Ansprechstelle wird dazu beitragen, dass Geschädigte noch effektiver gegen Fake-Shops vorgehen können“, so Koch weiter.
 
Auch bestehende Gütesiegel von Onlineshops sind kein Indiz mehr dafür, dass es sich um seriöse Online-Shops handelt. „Daher müssen Verfahren entwickelt werden, um wiederum die Rechtmäßigkeit bestehender Gütesiegel überprüfen zu können. Eine Veröffentlichung einer Fake-Shop-Liste im Internet ist hierbei ein Schritt, der aber nicht wirklich praxisnah ist. Wir müssen noch einen Schritt weiter gehen, und zwar mit einem nationalen Gütesiegel – ein eindeutiges Symbol, das die Seriosität bzw. die Echtheit eines Shops belegt. Wir müssen jetzt handeln, um unsere Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen, damit die Betreiber von Fake-Shops merken, dass wir in Deutschland die betrügerischen Machenschaften nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv dagegen steuern“, so Koch abschließend.
 
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