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Aktuelles
15.08.2019, 15:00 Uhr
4,02 Millionen Euro aus dem Digitalpakt gehen in den Landkreis Helmstedt
Helmstedter Landtagsabgeordnete Koch und Domeier: Schulträger können ab sofort Mittel beantragen
Wie die Landtagsabgeordneten Veronika Koch (CDU) und Jörn Domeier (SPD) mitteilen, können die Schulträger im Landkreis Helmstedt ab sofort Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Infrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung. 4.018.075 Euro davon gehen in den Landkreis Helmstedt. Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger ab jetzt beim Kultusministerium Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen.
 
Für die Digitalisierung an Schulen im Landkreis Helmstedt stehen 4,02 Millionen Euro zur Verfügung in den nächsten Jahren.
Helmstedt -
„Mit dem Startschuss zum Digitalpakt machen wir die Schulen in unserer Region fit für das digitale Zeitalter“, freut sich Veronika Koch. „Dank der heute vorgestellten Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld ihnen in den kommenden Jahren für den Ausbau der IT-Bildungsinfrastruktur zur Verfügung steht. Beispielsweise kann die IGS Giordano Bruno in Helmstedt bis zum Ende der Förderperiode mit insgesamt 315-tausend Euro planen.“ Der SPD Abgeordnete Jörn Domeier bittet als Sprecher für Digitalisierung seiner Fraktion darum, das Programm nicht für ein einmaliges Hardware-Anschaffungsprogramm zu nutzen, sondern die Strukturen für die Digitalisierung so zu verbessern, dass auch Schülerinnen und Schüler der kommenden Jahre davon profitieren können. 
 
Wichtig sei, sich nun zügig um die Mittel zu bemühen: „Je schneller der Förderantrag gestellt wird, desto schneller kann das Geld vor Ort bei unseren Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden“, riefen beide Abgeordnete die Kommunen im Landkreis Helmstedt auf.
 

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Zum Hintergrund:
Unter https://digitaleschule.niedersachsen.de/antrag/online-antrag-auf-fordergelder-179228.html können die Schulträger Mittel aus dem Digitalpakt beim Land Niedersachsen beantragen. Die Verteilung der Mittel basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülerinnen und Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30.000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen.


 
 
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