Aktuelles

24.02.2020, 10:38 Uhr
Zukunftspläne des Kloster St. Marienberg Helmstedt beeindrucken Wissenschaftsminister Björn Thümler
Schätze aus der Paramenten-Werkstatt und Konventualinnen sollen ein moderneres Zuhause bekommen
Auf Einladung des CDU-Landesverbandsvorsitzenden Frank Oesterhelweg besuchte der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler das Kloster St. Marienberg in Helmstedt. Domina Mechthild von Veltheim sowie weitere Mitglieder des Konvents stellten im Beisein der örtlichen Abgeordneten der CDU, Veronika Koch, sowie des Landrates Gerhard Radeck die Zukunftspläne vor und luden zu einem anschließenden Rundgang ein. 
 
Helmstedt -
„Nicht nur für das Kloster und für das Überleben des nunmehr 30 Jahre amtierenden Konvents, sondern auch für die Stadt Helmstedt, den Landkreis und in jedem Fall auch für Niedersachsen ist es wünschenswert, dass die international bedeutende Textilsammlung in einem modernen, der Bedeutung der Sammlung angemessenen, neuen Museum auf dem Klosterberg sein Zuhause findet“, fasst Mechthild von Veltheim zusammen. 
 
Nur ein Bruchteil von den Schätzen kann derzeit ausgestellt werden. Es sollen zukünftig nicht nur die mittelalterlichen Textilien aus der Augustiner Chorfrauen Zeit gezeigt werden, sondern auch die der neueren Zeit. Nach dem Aufblühen der heutigen Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung wurden herausragende Arbeiten im Kloster gefertigt. Auch diese gehören zukünftig in einer Ausstellung dokumentiert, denn es sollen sowohl moderne Textilkunst, religionsübergreifend als auch profane Textilkunst gezeigt werden.
 
Das textile Kompetenzzentrum, in dem seit dem Mittelalter Paramente hergestellt werden, ist einzigartig in Deutschland. Diese Tradition von den katholischen Augustiner Chorfrauen kommend, wird bis heute im evangelischen Kloster St. Marienberg fortgeführt. Inzwischen wird auch für den Erhalt historischer Textilien in der Restaurierungsabteilung der Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung gesorgt. Dieses gilt es unbedingt zu erhalten.
 
Voraussetzung für die Umsetzung der umfangreichen Pläne ist, dass die so dringend gebrauchten, und vom Konvent schon lange erwünschten Wohnungen für zukünftige Konventualinnen gebaut werden. Pläne hierzu sind bereits vorhanden. 
 
Von Veltheim freut sich, dass das Kloster für die Eröffnung des diesjährigen Denkmaltages im Gespräch ist. Aber auch über die Problematik der EU-weiten Ausschreibungen wurde sich in der Gesprächsrunde ausgetauscht, die sich nicht nur in den kleinen Handwerksfirmen wie der Paramentenwerkstatt als praxisfern darstellt.
 
Minister Thümler zeigte sich von dem Besuch beeindruckt und sagte gemeinsam mit Veronika Koch seine Unterstützung im Sinne des Konvents zu. Weiter ging es auf der Tour durch das Brauschweiger Land anschließend in den Landkreis Wolfenbüttel.
 
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